Eine eigene Website ist für die meisten Unternehmen der wichtigste Vertriebskanal. Doch soll man sie selbst bauen oder lieber eine Website erstellen lassen? Dieser Leitfaden zeigt, was eine professionelle Website kostet, wie der Ablauf aussieht und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Lohnt es sich, eine Website erstellen zu lassen?
Baukästen wie Wix oder Jimdo versprechen die Website in einer Stunde. Für eine private Seite reicht das. Für ein Unternehmen, das über Google Kunden gewinnen will, ist es selten genug.
Der Grund: Eine Website, die wirklich Anfragen bringt, muss schnell laden, auf dem Smartphone funktionieren und von Anfang an für Google strukturiert sein. Genau hier scheitern Baukasten-Seiten. Wer eine Website erstellen lässt, bekommt nicht nur ein Design, sondern eine durchdachte Basis für Sichtbarkeit und Conversions.
53 % der mobilen Besucher verlassen eine Seite, die länger als 3 Sekunden zum Laden braucht. Eine professionell gebaute Website spielt diese Geschwindigkeit aus, ein überladenes Standard-Theme nicht.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Bei klassischen Agenturen sind die Preise oft hoch: Für eine umfangreiche Firmenwebsite werden schnell mehrere tausend Euro aufgerufen. Genau das schreckt viele Unternehmen unnötig ab.
Wir haben unser Preis-Konzept bewusst anders aufgesetzt. Durch optimierte Strukturen und schlanke Abläufe bauen wir eine professionelle Website mit 10 bis 20 Unterseiten schon ab etwa 1.000 €, also deutlich günstiger als üblich. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sagen wir Ihnen vorab in einem kurzen Gespräch, transparent und ohne versteckte Kosten. Mehr dazu auf unserer Seite zu Webdesign Nürnberg.
Der Ablauf: in vier Schritten zur fertigen Website
Ein sauberer Prozess sorgt dafür, dass am Ende eine Website steht, die zu Ihrem Geschäft passt.
Briefing und Konzept. Zuerst werden Ziele, Zielgruppe und Wettbewerb besprochen. Daraus entstehen die Seitenstruktur, eine Keyword-Map und ein erster Designentwurf.
Design und Texte. Das Layout wird gestaltet, Texte werden verständlich formuliert und die Bildwelt geplant. Sie sehen jeden Schritt und geben Feedback.
Entwicklung und Technik. Die Seite wird gebaut, Formulare und Schnittstellen werden eingerichtet, alles wird DSGVO-konform umgesetzt.
Launch und Pflege. Nach einem sauberen Go-Live mit Weiterleitungen und Search-Console-Setup übernimmt der Anbieter idealerweise die laufende Pflege.
Agentur, Freelancer oder Baukasten?
Jeder Weg hat seine Berechtigung, aber nicht für jeden Zweck.
Baukasten ist günstig und schnell, stößt aber bei Performance, SEO und individuellem Design an Grenzen. Gut für eine erste Visitenkarte, schlecht für Wachstum.
Freelancer sind oft preiswerter als eine Agentur und flexibel. Das Risiko: Bei Ausfall oder fehlender SEO-Erfahrung bleibt Arbeit liegen.
Agentur bündelt Design, Technik, Content und SEO unter einem Dach, und das muss nicht teuer sein. Sie bekommen ein Ergebnis aus einer Hand und einen festen Ansprechpartner.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Diese Punkte trennen einen guten Anbieter von einem riskanten:
- Referenzen und echte Ergebnisse statt nur schöner Bilder
- Performance im Blick: schnelle Ladezeit und gute Core Web Vitals sind Pflicht, nicht Kür
- SEO inklusive, nicht als teures Extra danach
- Sie behalten die Kontrolle: eigene Domain, eigener Zugang, pflegbares System
- Transparenter Festpreis ohne versteckte Folgekosten
Wer mehr zu den technischen Grundlagen wissen will, findet in unserem Beitrag zu Core Web Vitals die wichtigsten Kennzahlen erklärt.
Website erstellen lassen oder selbst machen?
Selbst bauen lohnt sich, wenn Budget knapp ist, die Seite einfach bleibt und Sie Zeit zum Einarbeiten haben. Sobald die Website aber planbar Anfragen bringen soll, ist die professionelle Umsetzung fast immer die günstigere Entscheidung, weil sie von Anfang an für Google und für Conversions gebaut ist.
Ein häufiger Fehler: erst selbst eine Seite bauen, dann teuer relaunchen lassen, weil die Struktur nicht trägt. Ein sauberer Start spart diesen Umweg.
Branchenlösung statt Seite von der Stange
Für viele Branchen gibt es spezialisierte Lösungen mit den richtigen Funktionen, etwa Online-Termin, Anfrageformular oder Reservierung. Ein paar Beispiele:
- Webdesign für Ärzte mit Online-Termin und Videosprechstunde
- Webdesign für Handwerker mit Anfrageformular und Projektgalerie
- Webdesign für Anwälte mit vertraulicher Mandatsanfrage
- Webdesign für Gastronomie mit Online-Tischreservierung
Eine branchenspezifische Website überzeugt schneller, weil sie genau die Funktionen mitbringt, die Ihre Kunden erwarten.
Fazit
Eine Website erstellen zu lassen, ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in Sichtbarkeit und Anfragen. Entscheidend ist, dass Performance und SEO von Anfang an mitgedacht werden und Sie ein transparentes Angebot bekommen. Wer auf einen sauberen Prozess und einen festen Ansprechpartner setzt, bekommt eine Website, die langfristig für das Geschäft arbeitet.